Startseite Die Kunst in den Ionischen Inseln Die Kunst in Korfu- Einleitung
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Die Kunst in Korfu- Einführung

 

Korfu, privilegierter und unerschörflicher Raum in künstlerischen Kräften, grundsätzlich vom 19. Jahrhundert eine Schöpfungs- und geistiger Wiederaufbauzelle, hat es geschafft,  wichtige Persönlichkeiten im Bereich der Kunst Ehre einzubringen. Durch Recherchen weit über die Grenzen dieser Insel  hat sie den ersten Bildhauern der neugriechischen Kunst Ehre gebracht, stützte die Malerei und verbreitete die Errungenschaften der Zakynthier mit ihren Schöpfern, erzog die ersten Graveure. In diesem kleinen Raum des griechischen Gebiets kann man den Verlauf und die wichtige Stationen observieren, die die griechische Geschichte und Kultur ausgezeichnet haben, in der Zusammenschaltung von Tendenzen und Trends verbleiben, Ideen aufspüren und wichtige Künstler entdecken. Das ist der Raum, der von den europäischen Errungenschaften in der Kunst und Kultur gelernt, sie assimielrt und verwertet hat. Hier, wie Palamas schreibt, „trifft sich Osten mit Westen mit einem Kuss“, wird die Kunst den fruchtbarsten Boden finden, Achitektur ihre Eigentümlichkeit bekommen, Musik die Seelen erobern, Poesie Bedenkden und Erwartungen aufschreiben und lyrisches Theater wird zur Lebensweise für die Einheimische, aber auch für die Einwanderer werden.
Es ist folglich kein Zufall, dass auf die Insel Korfu die geistige und künstlerische Fortschritte rasch voranschreiten. Die Schaffung der ersten Kunsthochschule von Paul Prosalentis der Seniore 1811, ihre Umwandlung in öffentlicher Schule von den Engländern 1815 hat die Erscheinung der ersten neugriechischen Bildhauer und die systematische Beschäftigung der Schöpfer mit der weltlichen Malerei und der Graviertechnik herbeigeführt. Eine Reihe von anderen Ereignissen, wie die Gründung der Akademie der Wissenschaften von den Franzosen 1808-1809 und kurz danach, 1824 die Schaffung der ersten Universität, der Ionischen Akademie, die Eröffnung des ersten neugriechischen Theaters von San Giakomo schon vom 1720, die Gründung der Öffentlichen Bibliothek 1797, die Inbetriebnahme zwei Druckereien 1798, die Gründung des ersten Literaturvereins 1836, der ersten Philarmonie 1840, hat immer mehr die Verbreitung der geistigen Horizonte im ionischen Raum zugelassen und den herrschenden Kreativitätsorgasmus bewiesen.
Die Kommunikationsmöglichkeit der korfiotischen Schöpfer mit den künstlerischen Zentren des Westens gibt Impulse zu einem Verlauf, der ihre Bedenken und Errungenschaften aufschreiben wird. Die Verbindung mit den europäischen Zentren, das Studium darin und die Bekanntschaft der Künstler mit ihren aktuellen Trends schafft den Rahmen, in dessem bildende Kunst entwickelt wird. Die Venezianer mit ihrer reichen Tradition in der bildenden Kunst schon von der Renaissance-Zeit, die Franzosen sowohl mit ihrer Tradition in der bildenden Kunst im 17. und 18. Jahrhundert, als auch mit den Nachrichten der Französischen Revolution 1789 und die Engländer gleich danach, schaffen die Voraussetzungen, zeigen und eröffnen Wege und machen im Wesentlichen die Kunst im Leben der Korfioten vetraut. Der Aufbau einiger der wichtigsten Gebäude und die Möglichkeit für die neuen ionischen Künstler, an ihrer Dekoration zu arbeiten, verstärkt genau in dieser Zeit immer mehr die einheimische künstlerische Schöpfung. Die Franzosen stellen unter Überwachung von Mathieu Lesseps das architektonische Komplex Liston her- es liegt auf der Nordseite von Spianada (Esplanade), der zentrale Platz der Stadt-, das eine Kopie der Pariser Rue de Rivoli vom Charles Percier und Pierre Fontaine ist. Ein paar Jahre später, 1821, errichten die Engländer am oberen Platz das Denkmal von Maitland, ein zyklisches Aufbauwerk mit ionischen Säulen, mit Projekten des Bauingenieurs und Architekts Sir George Whitmore, und 1819-1823 den Palast der St. Michail und Georgios auf der nordwestlichen Seite von Spianada. Der Palast wurde mit Projekte desselben aufgebaut und die Vervollständigung des Gesamtskulpturwerks wurde Paul Prosalentis beauftragt. In derselben Zeit steht auch der korfiotische Architekt Jannis Chronis (1799-1879)1  in den Vordergrund, der wichtige private und öffentliche Gebäude plant, unter denen das Herrenhaus von Kapodistrias (1832)- später Präfektur und heutzutage Gebäude der Ionischen Universität-, das Gebäude der Ionischen Bank (1845-1846) und das Ionische Parlament (1853-1854) mit dorischen Säulen an der Fassade.
 

1.Auf Korfu 1799 geboren und in derselben Stadt 1879 gestorben. Er verfolgte seine erste Architekturkurse in der Schule von Antonios Villas und folgend studierte er anfangs an der Akademie in Venedig und anschließend an der St. Lukas Akademie in Rom.